Unsere Bau, Umwelt- und Dorfentwicklung

Wir, zum Teil jahrzehntelange Mitglieder anerkannter Naturschutzverbände, stehen für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Natur. D.h. nur behutsame und wohlbedachte Nutzungsänderungen von Grünflächen.

Moorrege hat innerhalb der letzten sechs Wahlperioden über 25 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche einer baulichen Nutzung zugeführt. Wir halten dieses Vorgehen in diesem Umfang auf Dauer für ein nicht wünschenswertes Wachstum. Wir erkennen einerseits den Wunsch und den Bedarf nach Ausweisung von Baugebieten (Speckgürtel Hamburg, gewünschte Vorgaben der Landespolitik). Andererseits führt eine immer weitere Bebauung zu mehr Verkehr, die Straßen geraten immer mehr zu Parkplätzen, Schul- und Kindergartenplätze werden knapp.

Der dörfliche Charakter geht so Stück für Stück verloren. Das wollen weder die bisherigen Einwohner, noch wird damit der Wunsch der sich hier neu ansiedelnden Bewohner nach einem dörflichen Wohnen gerecht.

Bauträger haben teilweise Projekte umgesetzt, die wir abgelehnt haben. Hier passten z.T. die Bauwünsche der Investoren aus unserer Sicht nicht in die Umgebung (siehe z.B. Klöterbarg oder die fast in den Bürgersteig rein ragende Ecke des Wohngebäudes bei der alten Volksbank). Ernst zu nehmende Argumente von Anwohnern wurden ignoriert. Ja, Politik muss entscheiden, aber vorher abwägen und vielleicht zu dem ein oder anderen Bauprojekt auch mal Nein sagen.

Auch die Befragungen zum Dorfentwicklungsplan zeigen, dass sich die Bürger eine überlegte und bedachte Bebauung wünschen. Wir stehen mit unseren Überlegungen also nicht allein da.

 

Damit in Zukunft ein besserer Einklang zwischen Bebauungswünschen, gewolltem Zuzug und Beibehaltung ausreichender Grünflächen möglich ist, wollen wir bei Großprojekten auch den Fragen nach verkehrstechnischen Aspekten (wie z.B. ausreichendem Parkraum) und die Auswirkungen auf weiteren Kindergarten- und Schulplatzbedarf verstärkt unsere Aufmerksamkeit schenken.

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